QFC Fechter mit Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften 2016

Erfolgreiche QFC Fechterinnen bei Deutscher B-Jugend Meisterschaft
Erfolgreiche QFC Fechterinnen bei Deutscher Meisterschaft

Für viele Fechter des Quernheimer Fechtclub stellten die Deutschen Meisterschaften den Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt der Wettkampfsaison 2015/2016 dar. Hier gehts zu den umfangreichen Turnierberichten.

Deutsche B-Jugend Meisterschaft 2016 Damen- und Herrenflorett
Halle an der Saale 23.04.2016 – 24.04.2016

Einzelwettbewerb
Zum Saisonabschluss trafen sich in der Händelstadt Halle an der Saale die besten Nachwuchsfechter Deutschlands, um die neuen Deutschen Meister zu ermitteln. Mit dabei die Quernheimer Fechter Justin Arndt, Mattis Wetzlar, Maria Adrian, Nadine Schäfer und Kathrin Braune.

Im jüngeren Jahrgang der B-Jugend (2003) stellten sich Mattis Wetzlar und Justin Arndt in einem Teilnehmerfeld von 66 Teilnehmern der Konkurrenz. Mattis entschied 3 seiner 5 Vorruundengefechte für sich und qualifizierte sich somit für die Zwischenrunde der besten 48 Fechter. Auch Justin folgte mit 4 Siegen und einer Niederlage seinem Vereinskollegen in die Zwischenrunde. In Runde zwei trafen beide Quernheimer dann aufeinander. Justin gewann alle Gefechte der Zwischenrunde und Mattis musste sich lediglich seinem Vereinkameraden geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis qualifizierten sich beide für die Direktausscheidung der besten 32 Fechter. Hier unterlag Mattis dem Würzbuger Jakob Neeb mit 5:10 und musste in den Hoffnungslauf. Auch Justin bekam es mit einem Fechter aus Würzburg zu tun und lies Rene Weiß keine Chance und fegte ihn mit 10:0 von der Bahn. Mattis musste sich im Hoffnungslauf Rene Weiß mit 7:10 geschlagen geben und beendete seine erste Deutsche Meisterschaft mit einem guten 26 Platz. Justin, wie im Tunnel, bezwang auch Jakob Neeb mit 10:0. Anschließend kam es zum Krimi gegen Niklas Zacher von der Osterburg Weida, welchen Justin mit 8:6 für sich entscheiden konnte. Mit diesem Sieg qualifizierte sich Justin im Direktlauf für das Viertelfinale. Da Niklas Zacher sich über den Hoffnungslauf ins Turnier zurück kämpfte, kam es um den Einzug ins Halbfinale erneut zu einem spannenden Kampf zwischen Niklas und Justin. Auch dieses Mal konnte Justin das Gefecht für sich entscheiden und zog mit einem 10:6-Sieg ins Halbfinale ein. Hier unterlag er Patrick Wolf aus Radebeul mit 4:10 und konnte sich über die Bronzemedaille freuen.

Auch im Damenflorett des älteren Jahrgangs (2002) konnte sich der Quernheimer FC Medaillenhoffnungen machen. Mit Nadine Schäfer, schickte der QFC die erste der Westfälischen Rangliste und Vorjahres 6. ins Rennen. Mit drei Siegen aus fünf Gefechten zog Nadine sicher in die Zwischenrunde ein. Hier konnte sich Nadine nochmals steigern und gewann vier ihrer fünf Gefechte. Damit zog sie sicher in die Direktausscheidung der besten 32 Fechterinnen ein. Auf Platz 15 gesetzt bezwang Nadine zunächst Agnes Mann aus Halle mit 10:4. Unterlag anschließend der späteren Deutschen Meisterin Angelina Philipp aus Hanau mit 6:10. Überraschend ging auch das anschließende Hoffnungslaufgefecht gegen Ann-Sophie Kulka aus Schwerin mit 8:10 verloren und Nadine beendete ihr letztes B-Jugendturnier auf Platz 21.

Im jüngeren Jahrgang des Damenfloretts (2003) gingen zwei Fechterinnen des Quernheimer Fechtclubs an den Start. Kathrin Braune startete wie eine Rakete ins Turnier und gewann alle Vorrundengefechte. Maria Adrian entschied zwei ihrer fünf Gefechte für sich und qualifizierte sich knapp für die Zwischenrunde. Auch hier wurde es knapp, aber zwei Siege aus fünf Gefechten reichten für den Einzug in die Direktausscheidung. Kathrin entschied drei ihrer fünf Gefechte für sich. Im ersten KO-Gefecht musste sich Maria mit 3:10 der Weinheimerin Celia Hohenadel geschlagen geben. Auch das anschließende Hoffnungslaufgefecht gegen Celine Pachmann aus Moers ging mit 3:10 verloren und Maria beendete ihre erste Deutsche Meisterschaft auf einem guten 32 Platz. Kathrin gewann das erste KO-Gefecht gegen Marie Gröblehner aus Dresden mit 10:2. Anschließend bezwang sie Katharina Mang aus Duisburg mit 10:4 und sicherte sich mit einem 10:7-Sieg über Emily Klockhaus aus Moers den Einzug ins Viertelfinale. Im Viertelfinale kam es zum Trainings- und Westfalenduell zwischen Kathrin und Sinem Katkay aus Bielefeld, welches die Bielefelderin mit 10:2 deutlich für sich entschied. Kathrin beendete damit ihre erste Deutsche Meisterschaft mit einem 6 Platz.

Mannschaftswettbewerb
Am Tag drauf standen die Mannschaftsentscheidungen auf dem Plan. Mit dabei der Quernheimer Fechter und Bronzemedaillengewinner Justin Arndt. Er trat zusammen mit den Fechtern Luca Janik Lewejohann, Maurus Hegge und Leonard Vellmanns (alle Münster) für das Team Westfalen an. 28 Teams gingen hier zur Entscheidung um den Länderpokal an den Start.

In der Vorrunde gewann das Team Westfalen 1 um Justin Arndt zunächst gegen das Team Nordrhein 3 mit 45:29 und anschließend bezwang man das Team Bayern 3 mit 45:18. Mit zwei sicheren Siegen zog das Team Westfalen 1 sicher ins Achtelfinale ein. Hier unterlag man dem Team Hessen 1 mit 39:45 und schied auf Platz 10 aus.

Im Damenflorett konnte sich Trainer Tiberiu Rapolti Medaillenchancen ausmalen. Das Team Westfalen 1 mit den QFC-Fechterinnen Nadine Schäfer und Kathrin Braune wurde unterstützt durch Bronzemedaillengewinnerin Sandra Mirut (Burgsteinfurt) und Silbermedaillengewinnerin Sinem Katkay (Bielefeld). Auf Platz 1 gesetzt und von der Vorrunde befreit starteten die Mädchen mit ihrem Achtelfinalgefecht gegen das Team Thüringen zunächst etwas holprig. Nach dem ersten Gefecht stand es 4:4 und nach dem zweiten 6:6. Anschließend drehten die Mädels um Trainer Rapolti auf und bezwangen das Team Thüringen mit 45:11. Im Viertelfinale ließen die 4 Fechterinnnen nichts anbrennen und gewannen gegen Brandenburg deutlich mit 45:23. Im Halbfinale kam dann der Dämpfer. Das Team Bayern 1 war an diesem Tag zu stark für die westfälischen Mädels und man unterlag mit 36:45. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille kam es zum Krimi. Die Führung zwischen Hessen 1 und Westfalen 1 wechselte ständig, ehe Schlussfechterin Sandra Mirut das Zepter in die Hand nahm und mit dem 45:41 den Siegtreffer zur Bronzemedaille perfekt machte.

Das Team Westfalen 2 mit QFC-Fechterin Maria Adrian belegte nach einem Sieg und zwei Niederlagen in der Vorrunde Platz 17.

Deutsche B-Jugendmeisterschaft Florett 2016
Athletinnen und Trainer glücklich – von links nach rechts Dennis Grotklaus, Katrin Braune, Nadine Schäfer, Sinme Katkay (Bielefelder TG) und Tibi Rapolti

Deutsche Junioren Meisterschaft 2016 Damen- und Herrenflorett
Saarbrücken 30.04.2016 – 01.05.2016

Einzelwettbewerb
98 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der Landeshauptstadt des Saarlandes zur Entscheidung der Deutschen Junioren Meisterschaft im Florett. Philipp sicherte sich drei seiner sechs Vorrundengefechte und qualifizierte sich somit für die Direktausscheidung. Auf Platz 40 gesetzt wurde er zunächst mit einem Freilos im 128-KO bedacht. Anschließend musste sich Trainer Rapolti über die eine oder andere Kampfrichterentscheidung ärgern und mit ansehen, wie sein Schützling Philipp Hodak aus Stuttgart mit 11:15 unterlag. Mit diesem Ergebnis war das Turnier für Philipp Kröger bereits beendet. Platz 40 hieß es in der Endabrechnung.

Auch im Damenflorett gingen 98 Fechterinnen aus ganz Deutschland an den Start. Mit dabei QFC-Fechterin Norina Mowe. Drei Siege aus sechs Gefechten sicherten den Einzug in die KO-Runde. Auf Platz 47 gesetzt erhielt Norina zunächst in der Runde der letzten 128 ein Freilos und bezwang anschließend Henrietta Holze aus Münster mit 15:11. In der Runde der letzten 32 unterlag Norina dann Luise Greifer aus Moers mit 6:15 und beendete das Turnier auf Platz 30.

Mannschaftswettbewerb
Philipp Kröger startete zusammen mit den Fechtern Justian Moor und Konstantin Krüger aus Burgsteinfurt für das Team Westfalen. 199 Teilnehmer stellten sich der Entscheidung. Zunächst bezwang das Team Westfalen die TG Dörnigheim mit 45:22 und lies anschließend einen 45:23-Erfolg über den FC Fürth folgen. Auch das letzte Vorrundengefecht entschieden die drei Fechter mit 45:42 gegen Eintracht Duisburg für sich. Mit drei Siegen aus drei Gefechten qualifizierten sich die drei Fechter für das Achtelfinale. Hier bezwang das Team Westfalen das Team aus Moers mit 45:34 und zog ins Viertelfinale ein. Hier unterlag man dem späteren Deutschen Meister TG Weinheim mit 24:45 und belegte Platz 6 in der Endabrechnung.

 

Deutsche A-Jugend Meisterschaften 2016 Damendegen
Wuppertal 30.04.2016 – 01.05.2016

Einzelwettbewerb
Zur gleichen Zeit standen in Wuppertal die Entscheidungen der A-Jugend im Damendegen auf dem Zettel. 98 Fechterinnen aus ganz Deutschland stellten sich der Konkurrenz. Anna Braune sicherte sich in ihrer Vorrunde drei Siege aus sechs Gefechten. Auf Platz 42 gesetzt erhielt sie in der Runde der letzten 128 ein Freilos. Anschließend unterlag sie Charlotte Grollmisch aus Leipzig denkbar knapp mit 14:15 und beendete das Turnier auf Platz 48.

Mannschaftswettbewerb
In Wuppertal stellten sich 22 Teams der Entscheidung. Mit dabei die Startgemeinschaft Gladbeck/Quernheim mit den Fechterinnen Nina Häselhoff, Käthe Heisterkamp (beide Gladbeck), Miriam Thoma und Anna Braune. Im ersten Vorrundengefecht gegen die STG Hochwald/Rohrbach sicherte sich das Team aus Westfalen mit 45:26 einen guten Turniereinstand. Auch das zweite Teamgefecht gegen Hoffnungsthal gewannen die vier Westfalinnen mit 37:26. Das letzte Vorrundengefecht gegen die Vertreterinnen des Qlympiastützpunktes Tauberbischofsheim ging dann mit 33:44 verloren. Mit zwei Siegen aus drei Gefechten zog die Startgemeinschaft ins Achtelfinale ein. Hier unterlag man dem Team aus Osnabrück mit 34:45 und beendete das Turnier auf Platz 10.

Deutsche Aktiven Meisterschaften 2016 Damen- und Herrendegen
Leipzig 07.05.2016 – 08.05.2016

In einem Teilnehmerfeld von 72 Fechtern gingen im Damendegen Stefanie und Christina Meier, sowie im Herrendegen Dennis Grothklaus an den Start.

Dennis konnte nur eines seiner sechs Gefechte für sich entscheiden und beendete das Turnier bereits nach der Vorrunde. Platz 66 hieß es für ihn in der Endabrechnung. Besser dagegen lief es zunächst bei den Damen. Christina konnte vier ihrer sechs Gefechte für sich entscheiden und qualifizierte sich für die Runde der letzten 64. Stefanie folgte ihrer Schwester mit drei Siegen aus sechs Gefechten. Anschließend musste sich Stefanie jedoch Simone Keimburg aus Solingen mit 4:15 geschlagen geben und Christina unterlag Brenda Kolbinger ebenfalls aus Solingen mit 10:15. Damit beendeten die beiden das Turnier auf den Plätzen 41 (Christina) und 49 (Stefanie).