Dreimal Bronze für den QFC in Bielefeld

3. PLatz für Stefanie Meier
Steffi erreicht Platz 3

Beim 56. Leineweber-Turnier in Bielefeld gingen im Degen und Florett insgesamt 9 Quernheimer Fechter an den Start. Stefanie Meier, Dennis Grothklaus und Philipp Kröger erzielten in ihren Wettkampfklassen jeweils die Bronzemedaille.

Das erste Edelmetall für den Quernheimer Fechtclub sicherte sich Dennis Grothklaus im Herrendegen.

Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit 2 Siegen aus 4 Gefechten, erlangte Dennis Grothklaus zunächst Platz 18 der Setzliste in einem Starterfeld von 31 Fechtern. Nach einem Sieg gegen Rainer Rose aus Hannover und Adrian Seuthe aus Hagen musste sich Dennis Grothklaus erst im dritten Kampf der Direktausscheidung dem Osnabrücker Noe Walter geschlagen geben. Im anschließenden Hoffnungslauf gegen Thilo Voß aus Solingen fand der 26-Jährige zu gewohnter Leistungsstärke zurück und zog somit einem deutlichen 15:8 Sieg ins Viertelfinale ein. Im Duell gegen den Hagener Fechter Maximilian Hermann konnte sich Dennis Grothklaus erneut einen klaren Sieg sichern und zog ins Halbfinale ein, in dem erneut Noe Walter auf der Planche stand. Auch im 2. Versuch musste sich Dennis Grothklaus dem späteren Sieger geschlagen geben und erlangte Platz 3. Nico Noetzel und Markus Wetzlar und Nico Noetzel, die ebenfalls im Herrendegen an den Start gingen, kamen auf die Plätze 12 und 29.

Im Damendegen gingen unter den 21 Teilnehmern gleich 4 Quernheimer Fechterinnen an den Start.

Für Karoline Reiser und Miriam Thoma war der Wettkampf bereits nach der Vorrunde beendet. Mit nur einem Sieg aus 5 Gefechten mussten sich die Degenfechterin am Ende Platz 17 teilen und verpassten damit knapp den Einzug unter die Besten 16.

Die Schwestern Stefanie und Christina Meier fanden hingegen gut ins Turnier und sicherten sich nach der Vorrunde die Plätze 1 und 4 der Setzliste. Stefanie qualifizierte sich in der anschließenden Direktausscheidung mit 2 Siegen über Laura Schwedt (15:6) und Alena Jakob (15:13) direkt für die Runde der Besten 8. Christina hingegen konnte ihren guten Start nicht fortführen und musste sich nach einer Niederlage gegen Eva Borkenstein aus Gladbeck auch der Lüdenscheiderin Marie Courouble geschlagen geben und unterlag knapp mit 14:15. Am Ende erlangte die 24-Jährige Platz 13. Stefanie musste im Viertelfinale ebenfalls gegen Eva Borkenstein fechten und erreichte mit einem deutlichen 15:6 Sieg den Einzug ins Halbfinale. Im Kampf gegen Caroline Marzodka unterlag die 25-Jährige am Ende mit 10:15 und erlangte somit die zweite Bronzemedaille für den Quernheimer Fechtclub.

zufriedene Bronzegewinnerin: Stefanie Meier (QFC, im Bild rechts)
zufriedene Bronzegewinnerin: Stefanie Meier (QFC, im Bild rechts)

Die Florettfechterin Norina Mowe verpasste in ihrem Wettkampf knapp einen Podestplatz und erlangte in einem Starterfeld von 15 Fechtern am Ende Platz 5.

Nach der Vorrunde setze sich Norina zunächst an die Spitze mit 4 Siegen aus 4 Gefechten. Nach einem Freilos im Achtelfinale musste sich die Quernheimerin zunächst der der Münsteranerin Henrietta Holze geschlagen geben. Mit einem deutlichen Sieg im Hoffnungslauf kämpfte sich Norina Mowe wieder zurück ins Turnier und erreichte das Viertelfinale, in dem sie sich der Braunschweigerin Wiebke Exner mit 8:15 geschlagen geben musste.

Philipp Kröger vollendete die Medaillenbilanz mit einer dritten Bronzemedaille

Unter den insgesamt 19 Startern erzielte Philipp mit dem Florett 4 von 5 möglichen Siegen. Nach dem ersten Sieg in der Direktausscheidung  musste sich der 18-Jährige zunächst Fridolin Röder aus Braunschweig geschlagen geben. Über den Hoffnungslauf gelang Philipp Kröger anschließend der Einzug ins Viertelfinale, in dem er im zweiten Anlauf Fridolin Röder mit 15:12 besiegte und den Einzug ins Halbfinale erreichte. Hier hieß der Gegner Alexander Kraft, dem Philipp mit 12:15 geschlagen geben musste.

Insgesamt konnten die drei Medaillenträger durch ihre Podiumsplätze auch ihre Punktekonten auf der Westfälischen Rangliste weiter füllen. Trainer Tibi war mit der Bilanz des letzten Turniers vor der Sommerpause sehr zufrieden und zeigte sich zuversichtlich für die kommenden Turniere.